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Ehrung von Luise Pusch

Luise Pusch bei Erhalt der Ehrengabe

 

Am vergangenen Samstag wurde Luise Pusch, anlässlich des Verbandjugendtages, die größte Ehre der Bayerischen Sportjugend zu Teil. Sie erhielt die Ehrengabe der BSj für ihre außergewöhnlichen Verdienste in der Jugendarbeit.

Ein Blick in ihren Lebenslauf begründet diese Ehrung. In der Sportjugend ist Luise Pusch seit 1990 tätig. Zunächst als Beisitzerin, ab 1994 dann als Stellv. Vorsitzende in der Kreisjugendleitung Wunsiedel (bis 2004) und im Bezirk Oberfranken. 1996 ließ sie sich als Vorsitzende der BSJ Bezirk Oberfranken wählen und behielt diesen Posten für 20 Jahre. In dieser Zeit war sie zudem Referentin für Lehr und Bildung, für das Japan Simultanaustauschprogramm zuständig und betreute das FSJ im Sport im Bezirk Oberfranken.

Trotz ihres großen Engagements im Bezirk, verlor sie nie den Bezug zur Basis. Hier ist sie seit 1977 beim TV Lorenzreuth als Übungsleiterin tätig. 1984 hat sie ihre Lizenz erworben und danach noch aktiver geworden. Sie bot bis zu 4 Mal die Woche Kinderturnen an. Zudem leitete sie Mutter und Kind Turnen Stunden. Seit 2000 ist sie noch 2x pro Woche im Verein tätig. Weitere Projekte im Rahmen ihres Engagements für den TV Lorenzreuth waren das Ferienzeltlager, das Spielmobil, die Gründung einer Integrativen Gruppe, „BAERchen“-Projekte und vieles mehr.

Ehrenzeichen für Luise Pusch

Sie ist nicht erpicht auf Auszeichnungen, diesmal freute sich Luise Pusch, Vorsitzende der Oberfränkischen Sportjugend (OSJ) aber ganz besonders: Als ihr Landrat Dr. Karl Döhla im Auftrag von Horst Seehofer das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten überreichte.

Er würdigte die Verdienste der gebürtigen Lorenzreutherin, die quasi mit dem Sport aufgewachsen ist. „Sie sind seit fast vier Jahrzehnten in diesem Bereich tätig, haben Akzente gesetzt“, sagte der Landrat.Schon früh hätte sich Pusch als Übungsleiterin beim TV Lorenzreuth mit Vehemenz dem Kinder- und Jugendsport gewidmet, den Nachwuchs begeistert, viele Stunden der Freizeit dafür geopfert. Auf Grund ihrer Weltoffenheit habe sich die neue Trägerin des Ehrenzeichens für höhere Aufgaben empfohlen. Erst in der Kreisjugendleitung Wunsiedel der Bayerischen Sportjugend (BSJ), später als stellvertretende Vorsitzende und 1996 bis heute als Vorsitzende der BSJ im BLSV-Bezirk Oberfranken. In dieser Funktion bereut sie cirka 148.000 Jugendliche in 1400 Vereinen. „Sie sind der Motor, der immer die Gratwanderung zwischen Verband und Basis in der Balance hält, besonderen Wert legen Sie auf sportliche und überfachliche Bildungsangebote zur ganzheitlichen Entwicklung junger Menschen“, verdeutlichte Hübner. Neue Wege zu finden, um den Nachwuchs für den Sport zu begeistern,und damit auch etwas für ein gesundheitsbewußteres Leben zu tun, sei der Geehrten stets wichtig.

Wer Luise Pusch kennt weiß, dass sie ihr Ehrenamt mit ganzem Herzen und großen Zeitaufwand ausfüllt, ihre Fachkompetenz und ihr direktes, aber moderates Auftreten wird geschätzt. Sie scheut sich nicht, klare Worte in Richtung BLSV-Zentrale zu sagen, wenn das notwenig ist. Sie ist nach ihren Worten nach fast 20 Jahren an der Spitzeder oberfränkischen Sportjugend noch nicht amtsmüde, „ich will noch Neues bewegen“, äußerte sie sich nach der Ehrung. Und blickt zurück: „Ich bin vor allem meinem Heimatverein TV Lorenzreuth dankbar, dass er mich zum Sport hingeführt und mir es ermöglicht hat, den Kindern und Jugendlichen durch mein Engagement etwas zurück zu geben“. So verstehe sie auch ihre Aufgaben auf größerer Büh

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