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SAYONARA-PARTY auf der Giechburg in Scheßlitz

Schöne Grüße von der Giechburg in Scheßlitz ! unserem Veranstaltungsort für die Sayonara-Party zum 44. Dt. – Japanischen Simultanaustausches in Oberfranken.

In zwei Wochen straffem Programm mit eindrucksvollen, erlebnisreichen Tagen in Hof, Wunsiedel, Forchheim, Kulmbach, Bayreuth und Altenplos schlossen sich noch drei Tage Oberbayern mit dem Highlight Schloss Neuschwanstein an.

Sie gehen jetzt leider zu Ende. Wir wünschen unseren Gästen eine gute Heimkehr!

 

 

 

Sayonara Party auf der Giechburg
In der Allianz Arena
In der Kabine des FC Bayern München

Jugendliche aus dem Land der aufgehenden Sonne zu Gast im Land des Bieres

 

Vom 2. – 14.August durfte die Bayerische Sportjugend Oberfranken die japanische Delegation aus der Region Tohoku II (nördlich von Tokyo gelegen) begrüßen. In den zwölf Tagen konnte den Gästen auf diese Weise etwas zurückgegeben werden, was unsere Jugendliche im letzten Jahr in Japan erleben durften.

Am Tag der Abreise blickten unsere japanischen Freunde auf zwölf ereignisreiche und kurzweilige Tage zurück. Sie lernten in diesen Tagen nicht nur große regionale Kulturstätten, wie das Bayreuther Festspielhaus oder den Bamberger Dom, sondern auch die bayerische Märchenschlösser Neuschwanstein und Linderhof kennen. Natürlich kam jeden Tag unsere fränkische Esskultur nicht zu kurz, die den Jugendlichen besonders in Erinnerung bleiben wird. Doch um Freundschaften zu schließen, gab es wohl keine bessere Möglichkeit als Sport. Dabei konnten beide Seiten ihr Talent in vielen verschiedenen Sportarten, wie Tischtennis, Hockey oder Klettern beweisen. Bei entspannten Wanderungen über den Rot-Main-Weg oder durch die Tropfsteinhöhle in Pottenstein konnte in Ruhe über das Erlebte, verschiedene Eindrücke und gewisse Sprachbarrieren geredet werden. Insgesamt war der Austausch ein voller Erfolg, da einige Freundschaften fürs Leben geschlossen werden konnten.

An dieser Stelle soll den Gasteltern, die die Jugendlichen bereitwillig in ihrem Zuhause aufgenommen haben, noch einmal recht herzlich gedankt werden, sowie allen Beteiligten, die diesen Austausch zu einem unvergesslichen Erlebnis für beide Seiten werden ließen.

 

 

Japan Simultanaustausch

 

Die Vorbereitung auf den im August startenden 44. Deutsch-Japanische Simultanaustausch 2017 in Oberfranken laufen auf Hochtouren. Beginnend mit der Anreise am 2. August  halten sich für die folgenden knapp eineinhalb Wochen 8 japanische Jugendliche und ein Gruppenleiter in ihren Gastfamilien auf. Nachdem im vergangenen Jahr neun deutsche Jungs und Mädchen die Reise nach Japan antraten und dort einen wunderbaren Aufenthalt genießen konnten, sollen nun auch unsere Gäste die zahlreichen Schönheiten unserer Region kennenlernen. Ab dem ersten Tag steht für die aus der Region Tohoku Stammenden ein Programm bereit, bei der sie den Sehenswürdigkeiten und der Kultur Oberfrankens gegenübertreten. Wir freuen uns schon auf unsere Gäste und hoffen ihnen ebenfalls einen angenehmen und interessanten Aufenthalt bieten zu können.

 

  Kämpfen, Würgen, Trommeln.

Ein typisch japanischer Tag. Begonnen wurde der Tag mit einer klassischen Judo no keiko. Ungewöhnlich war die Kleidung, welche die Sportler trugen. Es war keine normale Sportkleidung, welche man beispielsweise zum Basketball oder Tennis trägt. Sie bestand aus drei Teilen: eine luftig lockere Hose, ein jackenähnliches Oberteil und ein Gürtel. Alles in der Farbe weiß. Wir Deutschen haben nur einen weißen Gürtel bekommen. Die Japaner dagegen trugen einen Schwarzen. Die Farbe des Gürtels gibt Auskunft über den Grad der Kampffähigkeiten, weshalb wir auch nur den Anfängergürtel bekommen haben. Zuerst haben wir drei Techniken des Judos im Stand gelernt und durften diese an den Japanern ausprobieren. Dabei haben wir uns ganz gut angestellt und die Übungsleiter des Judos waren sehr erstaunt. Danach durfte jeder einer der Techniken bei einer kleinen Vorführung zeigen und musste den „Kampf“ ganz traditionell mit einer Verbeugung beginnen und beenden.  Dazu haben wir noch gelernt, wie man seinen Gegner nach dem Angriff auf dem Boden fest halten kann, um den Kampf zu gewinnen. Anschließend folgten noch einige kleine Spiele zum Judo. Dass man so viel bei diesem Sport schwitzen kann, hatten wir nicht erwartet und die traditionelle Kleidung trug auch noch dazu bei. Kurze Zeit später fanden wir uns in einem kleinen japanischen Restaurant zum Mittagessen wieder. Was uns erwartete, wussten wir nicht. Das Tablet war voll mit kleinen Tellerchen und Schüsselchen. Was sich darin befand, sah auf den ersten Blick gar nicht so schlecht aus. Auf den zweiten Blick war man skeptisch, ob das alles essbar war. Abenteuer beschreibt dieses Essen am besten. Es bestand aus der Aronwurzel und die Konsistenz war „glibbrig“. Außerdem wurde es auch Null-Kalorien-Essen genannt - welches es auch durchaus war. Bei manchen Tellern war es schon eine Mutprobe das Essen zu probieren. Nach dieser „nahrhaften“ Mahlzeit machten wir uns auf den Weg zum nächsten Programmpunkt: Kennenlernen des Trommelns in der Stadt Kaminoyama. Dort trafen wir auf viele Jugendliche in traditioneller Kleindung für das Trommeln. Als erstes durften wir eine Aufführung der Jugendlichen verfolgen, danach durften wir selber ans Werk. Dazu haben wir auch traditionelle Kleidung bekommen und zwar einen Mantel mit einem Drachen darauf. Schnell war die Choreographie gelernt und wir alle hatten großen Spaß gemeinsam mit den japanischen Jugendlichen zu Trommeln. Zu der gelernten Choreographie wurde uns noch ein traditioneller Tanz mit Hüten, die mit Glöckchen und Blumen übersäht waren, beigebracht. Am Ende trommelten zwei Japaner zu einem Lied und wir haben mit dem Rest den Tanz dazu aufgeführt. Auch hier haben wir einen tollen Einblick in die japanische Kultur, und wie die Jugendlichen ihre Freizeit verbringen, bekommen. Als letzten Punkt auf dem Programm haben wir uns die Burg Kaminoyama angeschaut. Hierzu gab es auch ein sehr interessantes Museum. Das Highlight dieser Besichtigung war der Ausblick von der Burg. Man hatte einen wunderschönen Ausblick über die Stadt Kaminoyama. Diesen Programmpunkt und damit auch das offizielle Tagesprogramm haben wir mit einem heißen Fußbad zur Entspannung abgeschlossen.

 

Juliane Molitor

 

 


Auch meine dritte Reise in den fernen Osten der Welt ist für mich zu einer Erinnerung fürs Leben geworden. In meiner Funktion als Gruppenleiter waren zwar einige Aufgaben während der drei wöchigen Reise zu erledigen, aber Zeit für Kultur, Land und Leute blieb doch immer. Da meine Gruppe schon zu Wort gekommen ist, möchte ich einen anderen Einblick in diese so surreale Welt auf der anderen Seite der Erde geben.

Wie beschreibt man eine Zeit, die man selbst als einen Traum wahrnimmt? Niemals könnte man alle Details so genau beschreiben, um alle seine Gefühle und Empfindungen wiederzugeben. Pablo Neruda gab einer seiner Gedichtsammlungen den Namen „In deinen Träumen reist dein Herz“ und dieser Satz zeigt doch wie tief und ergreifend die Gefühle sind, die man auf so einer Reise erlebt. Freude, Trauer, Sehnsucht, Schmerz und viele weitere Gefühle – positiv wie negativ- machen eine Reise wie diese so unvergesslich. Durch die ganze Zeit ziehen sich Ereignisse wie freudige Veranstaltungen mit neu gewonnen Freunden; herzzerreißende Abschiede von Menschen, die alles für einen getan hätten; das Verlangen mehr von einer so andersartigen Kultur zu sehen, nicht zuletzt der regionalen Speisen oder auch Freizeitaktivitäten; und zuletzt auch die Anstrengungen, wenn man Stätten besichtigt, die - gefühlt - auf einem Berg mit einer Millionen Stufen erbaut wurden und die man nur bei einer Außentemperatur von35° erklimmen kann. Leider ist mir hier nicht die Zeit gegeben Ihnen all diese Wunder zu schildern. Doch lassen Sie mich Ihnen versichern eine Reise in das Land der aufgehenden Sonne, ist all seine Mühen wert und die Belohnung die man dafür erhält, wird direkt in jedes Herz eingraviert.

 

Hochachtungsvoll

Maurice Schallenberg

 

 

 

 

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