BSJ BSJ

Bezirksjugendausschuss der Bayerischen Sportjugend Bezirk Oberfranken

 

Steinwiesen.   Sie erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, die Tagungsklausuren der Bayerischen Sportjugend Bezirk Oberfranken (BSJ Oberfranken). Diesmal trafen sich etwa 30 vorwiegend junge Mitarbeiter aus den neun Sportkreisen Oberfrankens im schönen Frankenwald. Um sich persönlich näher Kennenzulernen, Neues zu lernen und die Verbandsstrukturen besser zu verstehen. Die BSJ Oberfranken hat mit der neuen Vorsitzenden Kathi Stubenrauch eine engagierte Frau an der Spitze, die vor allem Wert auf Teamarbeit legt. Daher galt diesem Thema große Aufmerksamkeit, man versuchte einen Abend lang mit „Teambuilding“ Offenheit und Nähe zu vermitteln, auf spielerische Art. Und sie machten alle mit, ob blutjung im Amt oder schon jahrelang dabei. Franz Will aus dem Sportkreis Bamberg gab die richtigen Tipps. Eine nette Idee führte die Gruppe noch näher zusammen: Eine fast fünf Kilometer lange Floßfahrt auf der Rodach. Jeder wurde pitschnass, das einte. Ein Teilnehmer: „Eng hintereinander sitzen und dem Wasser ausgesetzt sein, mehr geht nicht in einer Gemeinschaft“. Dieses Miteinander war auch während der gesamten Tagung zu spüren.

Stubenrauch zeigte sich im Fazit recht zufrieden, „wir müssen jetzt unsere Ideen verwirklichen und nach außen tragen. Die interne Arbeit muss sich da widerspiegeln“. Den Namen „Team Oberfranken finde sie gut, darin könne man „unsere Philosophie“ finden. Sie selbst hielt einen kurzen Rückblick über eine Vielzahl von Aktivitäten in Oberfranken, wo die Ausbildung zum Übungsleiter-C-Breitensport in den Fokus rückte, „in diesem Jahr führen wir vier durch“. Outdoor-Seminare, Netzwerk-Treffen und „Sport im Strafvollzug“ waren weitere Diskussionspunkte. Dass heuer wieder oberfränkische Jugendliche zum sportlichen Simultanaustausch nach Japan fliegen, fügte die Vorsitzende noch an. Dem Bereich „Ehrungen“, egal ob intern oder extern, widmete man sich ebenso ausgiebig, die Sportmitarbeiter lernten, wie der richtige Rahmen dafür sein soll und wie hoch man die für den Einzelnen so wichtige Auszeichnung einzuschätzen hat. „Ein Vergessen kann

da böse Folgen haben“.

Auf goßes Interesse stieß die „Öffentlichkeitsarbeit“, die der Hofer Kreisjugendleiter Roland Graf nahezu professionell beleuchtete. Ein Grundsatz: Die Kontakte zu Redaktionen von Tageszeitungen pflegen und mit ihnen kommunizieren, wenn man was unterbringen will. Nicht einfach mailen ohne es vorher abgesprochen zu haben“. Finanziell geht es der Sportjugend im nördlichsten Bezirk Bayerns nicht schlecht, wie Schatzmeister Kai Schröder bestätigte. Die Genehmigung des Finanzplanes 2017 war mehr Formsache. Zum Kontingent für Jubi/AeJ  hatte die Vorsitzende eine Bitte: Schöpft die Mittel aus, sonst droht eine Rückstufung. Und Stubenrauch wies noch darauf hin, dass es durch Seminare Möglichkeiten gebe, die neu gewählten Mitglieder der Kreise für ihre Arbeit fit zu machen. Kennenlernen durften die Teilnehmer auch Florian Portenlänger, der neu in der Geschäftsstelle Bayreuth für „Integration durch Sport“ zuständig ist.

Neue Anregungen, viel Spaß und ein tiefer Blick in die Strukturen des Verbandssports konnten die Teilnehmer mit nach Hause nehmen. Eine solche Klausur schreit nach Wiederholung. Ganz angetan zeigte sich auch die oberfränkische BLSV- Bezirksvorsitzende Monika Engelhardt.

h.w.

Home | Kontakt | Impressum | Datenschutz | www.bsj.orgBLSV