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Jahresabschluss 2017 in Vierzehnheiligen

Gute Stimmung beim Jahresabschluss. Hier geht es zur Bildergalerie.

 

Die Oberfranken in der Bayerischen Sportjugend (BSJ) sind kreativ. Diesmal hatten sie zum Jahresabschluss in Sichtweite der berühmten Balthasar Neumann-Basilika eingeladen. Und bevor die Feier begann, widmeten sich die Vorstandschaft, die Kreisjugendleitungen und die Jugendlichen aus den Fachverbänden der Spiritualität im Gotteshaus. Mal völlig entspannt sein tat gut für jene, die sonst in den Turnhallen und auf den Sportstätten aktiv sind.

Das Wochenende nutzte man auch, verdiente Sportmitarbeiter auszuzeichnen. So erhielten für langjährige Tätigkeit im Jugendbereich Patrick Stubenrauch die BSJ-Jugendleiternadel in Silber und Martin Fritz, stellvertretender Jugendleiter des Kreises Lichtenfels, in Gold. Die höchste Auszeichnung, die die Sportjugend verleihen kann, ist die Ehrengabe. Sie wurde Lars Schumann zuteil und ihm das per Videobotschaft mitgeteilt. Er war während der Verleihung beruflich zwischen Dortmund und Berlin unterwegs. In den Laudationes stellte Jugend-Bezirksvorsitzende Kathi Stubenrauch besonders die Verdienste von Schumacher heraus, „der seit 2003 Jugendleiter im Kreis Lichtenfels ist und viele Aktionen initiiert hat“. Wie Basketballtreffs mit jungen Straftätern in der Jugendvollzugsanstalt Ebrach oder „Sport um Mitternacht“ für Jugendliche. Sie nannte ihn ein echtes Vorbild im Jugendsport. Lob aus berufenem Munde verteilte die oberfränkische Bezirksvorsitzende Monika Engelhardt an die jungen Leute. „Ihr seid Garanten, die dafür sorgen, dass Sport funktioniert“. 

Dann unweihnachtliche, martialische Schreie im Saal des Diözesanhauses des Erzbistums Bamberg. Die Vorzeigekämpfer der Ju-Jutsu-Abteilung des TSV Staffelstein zeigten japanische Kampfkunst internationaler Klasse. Zu den Mitwirkenden gehörten Athleten mit europäischen Titeln und Erfolgen auf der Weltmeister-Bühne. Koordinierte Sprünge, das Zerschlagen von Holzstücken und der rasant schnelle Umgang mit Stöcken ließen fast den Atem stocken. Das war die etwas andere Feier mit dann doch noch etwas weihnachtlichem Glanz durch die Ballett-Schönheiten des TSV Staffelstein. Grazil und akrobatisch tanzten sie sich in die Herzen des Publikums.

Konzentriert gearbeitet im Vorfeld wurde natürlich auch. In der dreistündigen Sitzung der Bezirksvorstandschaft blickte Stubenrauch zufrieden zurück, „die Finanzen sind durch verschiedene Maßnahmen stabiler geworden. Wir haben die Sitzungen etwas anders konzepiert, hatten heuer auch keinen FSJ-ler zu bezahlen“. Positive Reaktionen folgten dem Aufenthalt der japanischen Jugendlichen im Rahmen des Sportaustausches in Oberfranken, so die Vorsitzende, „die jungen Leute aus Fernost lernten alle Facetten unserer schönen Heimat kennen“. 2017 hätte zudem die Aus-und Weiterbildung erneut eine dominierende Rolle gespielt, freute sich die Frau an der Spitze.

Und blickte in die Zukunft: 2018 ist erstmals ein Fotowettbewerb zum Thema Sport angedacht“. Dass die Homepage des Jugendbezirks so gut gepflegt wird im Vergleich zu anderen Bezirken, wertete sie als positives Zeichen. „Aber hier sind auch noch Verbesserungen empfehlenswert“. Gleichfalls wünschte sich Stubenrauch mehr Impulse aus den Kreisen und Fachverbänden, „um die etwa 150.000 Sportjugendlichen in den Vereinen in Oberfranken optimal begleiten zu können.

h.w.

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