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Jugendevent Pösing

 

Bubble Ball und Lebendkicker waren wieder der Renner

 

15 Mannschaften kämpften beim 2. BSJ Jugendevent in Pösing um die Tore

 

Vier Spiele, viermal voller Einsatz, viermal möglichst viele Tore und viermal jede Menge Gaudi, so wird wohl das Motto von vielen Mannschaften beim 2. Bubble Ball und Lebendkicker Turnier der BSJ (Bayerischen Sportjugend) am vergangenen Sonntag in Pösing gelautet haben. Wie auch schon im letzten Jahr war das Interesse auch bei der Neuauflage wieder sehr groß, sodass insgesamt 15 Mannschaften zu je fünf Leuten an dem Turnier teilnahmen. Während die BSJ erst vor zwei Wochen ihren alljährlichen Multicupwettbewerb mit dem Schwimmtag in Roding abgeschlossen hatte, richtete sich diese Veranstaltung eher an die älteren Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen im Alter von 14-25 Jahren. Dabei standen mit einem Lebendkicker sowie dem immer bekannter werdenden Bubble Football zwei exotische Disziplinen im Aufgebot, die vor allem eines garantieren sollten -  und zwar „jede Menge Spaß“.  Das Ganze wurde als Turnier aufgezogen, bei dem es für jedes Team galt, bei zwei Partien Lebendkicker sowie zwei Bubble Ball Matches möglichst viele eigene Tore zu erzielen, denn ausschlagegebend für die Gesamtwertung war lediglich die Summe aller erzielten Tore. Nachdem BSJ Vorsitzende Birgit Daschner das bunt gemischte Teilnehmerfeld begrüßte, gab der Hauptspielführer Quirin Schmitz noch ein paar einführende Hinweise insbesondere zu den Spielregeln und  dem korrekten Umgang mit den Bubble Balls. Und dann ging es auch schon los. Auch wenn die Spieldauer mit „nur“ acht Minuten pro Partie auf den ersten Blick relativ kurz erschien, kamen die Teilnehmer vor allem in den Bubbles, also mit Luft gefüllten Blasen, die man sich wie einen Art Rucksack auf den Oberkörper aufschnallt, innerhalb kürzester Zeit mächtig ins Schwitzen. Deshalb spielte man trotz einer Mannschaftsstärke von fünf Mitgliedern nur mit vier Feldspielern, sodass man im Bedarfsfall jederzeit eine Verschnaufpause einlegen konnte. Mit einem fliegenden Wechsel konnten die Spieler zudem beliebig rotieren. Gespielt wurde auf die vom Deutschen Bubble Football Bund festgesetzte Spielfeldgröße von 23 x 15 Metern. Die Schwierigkeit des fußballähnlichen Spiels bestand vor allem darin, sich gleichzeitig auf den Ball sowie die gegnerischen Crashangriffe zu konzentrieren. Immerhin ist das Verletzungsrisiko aufgrund des „Schutzpanzers“, der sich über den kompletten Oberkörper bis fast zu den Knien erstreckt, verhältnismäßig gering. Auch beim Lebendkicker ging es heftig zur Sache und es wurde acht Minuten lang um jeden Ball gekämpft, wobei sofort nach einem erzielten Tor ein neuer Ball ins Spielfeld kam, sodass eine durchgängige Aufmerksamkeit der Spieler sowie der der beiden Ballholer Lukas und Benedikt gefragt war, wobei die beiden Kids über den Nachmittag hinweg sicherlich die weiteste Strecke auf den Füßen zurückgelegt haben. Nachdem dann alle Teams nach knapp drei Stunden ihre vier Spiele absolviert hatten, durften alle anwesenden jüngeren Zuschauer, die aufgrund ihres Alters nicht am Turnier teilnehmen durften, die Bubble Balls auch in einem Match ausprobieren. Auch wenn die Füße der Jüngsten kaum aus dem ultimativen Sportgerät herausspitzten, so zeigte sich dennoch die Begeisterung für die einmalige Sportart. Damit man schließlich alle Altersklassen bediente, lieferten sich abschließend auch die Betreuer noch ein hartnäckiges Match in den Bubble Balls, wobei es immer wieder zur ordentlichen Rammaktionen mit etlichen Überschlägen kam, sodass die Stimmung bei den Zuschauern dementsprechend gut war. Zum Schluss eines sehr gelungenen Turniertages wurden die drei erfolgreichsten Mannschaften gekürt, wobei sich die Mannschaft „Rischerlfreunde Pitzling“ mit insgesamt 36 erzielten Toren klar den Tagessieg holte. Mit 29 Treffern landete das Team „Havana“ auf Platz zwei eng gefolgt von „Team Solid“ der Rodinger Gewichtheberabteilung mit 25 Zählern. Bereits bei den kreativen Turniernamen kam zum Ausdruck, dass bei der Veranstaltung weniger die sportliche Herausforderung als vielmehr der Spaß und Teamgeist im Vordergrund standen. Hauptorganisator Quirin Schmitz bedankte sich abschließend bei dem kompletten BSJ Team Helferteam für die Organisation, der Familie Jellen für den Transport des Lebendkickers, sowie dem Hauptvorstand des FSV Pösing Christian Schmitz für die Überlassung der Sportstätte und den Mitgliedern der Abteilung für die vorzügliche Bewirtung. Auch im nächsten Jahr wird die BSJ wieder ein Jugendevent im gleichen Zeitraum anbieten und hofft bereits jetzt darauf, wieder viele Teams begrüßen zu dürfen.  


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