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Internationale Jugendarbeit


Japan pur in 18 Tagen mit der Bayerischen Sportjugend

Die Gruppe der BSJ (Bayerische Sportjugend) Unterfranken startete Ende Juli im Rahmen des dsj Simultanaustausches nach Japan. In den 18 Tagen stand der 9 köpfigen Delegation aus Bayern ein abwechslungsreiches Programm bevor.

Begin der Reise war Kyoto mit der gesamten deutschen Delegation die aus 150 Teilnehmern bestand. Nach der Besichtigung verschiedener Tempel in der Stadt Kyoto ging es mit dem Schnellzug Shinkansen auf die Insel Kyushu in die Präfekturen Izumi, Nobeoka und Oita. Den Sportlern wurde ein vielfältiges Programm geboten um Menschen, Kultur und Land kennenzulernen. Für die Jugendlichen gab es Sportangebote wie z.B. Kendo, Kanu fahren auf dem Oita River und traditionelles Bogenschießen, aber auch Kaligraphie, Kochen eines japanischen Menüs, Zen Meditation, Besuch eines Onsen und Besuche von Sommerfesten im Yakuta. In jeder Stadt gab es hochoffizielle Empfänge bei den Bürgermeistern und der Präfektur - Leitung. Zudem  gab es Besichtigungen von Tempeln, Schreine, Samureihäuser und eine Bootsfahrt zu einer Insel im Pazifik  Untergebracht war man in Familien, Jugendherbergen, Camps, aber auch in Hotels in den jeweiligen Städten. Die japanische Organisation JJSA,  die für das Programm verantwortlich ist, betreute die Gruppe auch während ihres Aufenthaltes vor Ort und alle Teilnehmer fühlten sich wirklich immer herzlich Willkommen. Zum Abschluss flog die Gruppe nach Tokio. Hier gab es neben der Sayonaraparty  und Sightseeing in Tokio auch ein Wiedersehen mit drei der japanischen Freunde, die im letzten Jahr zum Austausch in Bayern zu Gast waren. Am 7.8. flog die gesamte deutsche Delegation, mit vielen positiven Eindrücken, Erlebnissen und  auch neu gewonnen Freunden  zurück nach Deutschland. Die Gruppe „Bayern2“ die schon nach den Vorbereitungswochenenden zu einem  perfekten Team zusammen gewachsen war, stellte dies in den 18 Tagen  immer wieder unter Beweis. Sie gab sich vorbildlich, interessiert, hatte sehr viel Spaß und repräsentierte Bayern sicher perfekt. In allen drei Präfekturen war man sehr willkommen und fühlte sich nach kurzer Zeit wie zu Hause.

Während dieser Zeit berichtete die Gruppe in Reiseblog (https://bsjgoesjapan2017.jimdo.com/) über den 44. deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustausch.

 

Carmen Burk

BSJ Unterfranken ( Resort International)


44. deutsch-japanischer Sportjugend-Simultanaustausch 2017

Am 21. Juli 2017 ist es soweit! Die Teilnehmer des Simultanaustausch starten nach Japan. Nach Vorbereitungsseminaren in Blossin sowohl für die Gruppenleiter, als auch die Teilnehmer freuen sich alle auf eine spannende Reise.

 

Alle Infos zu den Vorbereitungsseminaren und den Gruppen, die am Austausch teilnehmen findest Du HIER.

Den Reiseblog der Gruppe der BSJ Unterfranken findest Du HIER.


Vorbereitung für den 44. Simultanaustausch mit Japan

An zwei Wochenenden wurden acht junge Erwachsene intesiv für den Austausch im Juli 2017 in Japan vorbereitet.

Im Tagungsort Nordheim am Main waren alle hoch motivierten Teilnehmer zur Mitarbeit bis spät in die Nacht bereit. Vielfältige Themen um den Austausch wurden gemeinsam diskutiert, ausgearbeitet und behandelt. Es gab Informationen zu Geschichte, Politik, Sitten und Gebräuchen in Japan.

Das gemeinsame Jahresthema: "Fair Play - Respekt im Sport und im persönlichen Umfeld" wurde ausgiebig aufgearbeitet, eine Präsentation für die Diskussion mit den Gastgebern vorbereitet und eine Power-Point-Präsentation erstellt. Zudem erarbeitet die Gruppe eine sportliche Vorführung für das Austauschland und studierte diese ein. An einem Tag hat die Gruppe gemeinsam ein Essen, das bei den Gastgebern gekocht wird, getestet. An den zwei Wochenenden ist die Gruppe, nicht nur durch Kennenlern- und Teamspiele, sondern auch durch die gestellten Aufgaben zu einem sehr guten Team zusammengewachsen. Weitere  Aufgaben wurden in der  Gruppe verteilt und die letzten Vorbereitungen, wie das Besorgen der Gastgeschenke, werden von jedem selbstständig weiter verfolgt. 

Die Gruppe der Bayerischen Sportjugend wird Anfang Juli noch ein gemeinsames Wochenende mit allen 125 Teilnehmern aus ganz Deutschland in Blossin (Brandenburg) zur abschließenden Vorbereitung verbringen.  Am 21.07. startet die Gruppe Bayern II nach Japan und wird in Osaka, der Präfektur Kyūshū und Tokio unterwegs sein. Für Interessenten gibt es in dieser Zeit einen Blog und Infos über Instagram (japanbsj2017) und Facebook.

 

Bericht und Bilder von Carmen Burk


Japaner zu Besuch in Unterfranken

Nach vielen ereignisreichen Tagen, davon je 6 Tage im Landkreis Rhön-Grabfeld und Main-Spessart, sind die sieben japanischen Jugendlichen und ihr Betreuer wieder nach Hause geflogen.

Die Jugendlichen und der Betreuer, sowie die Gastfamilien hatten in diesen Wochen ein vollgepacktes Programm zwischen Sport und Kultur zu stemmen. Auf dem Programm standen eine Schiffstour mit dem Maintalbummler zur Laurenzimesse, verschiedene Besichtigungen und Führungen (u. a. Würzburg, Bad Neustadt,…) Klettern in Heigenbrücken, Gaudispiele und vieles mehr.

Nicht der Sieg, sondern das Miteinander und der Spaß standen im Mittelpunkt der Gaudispiele in Rödles. Am Abend konnte man in lauter nasse, aber glückliche Gesichter blicken.

Die Gaudispiele beinhalteten 8 Teilspiele, die von 8 Teams mit je 5 Personen gespielt wurden. Einen Sieger gab es nicht und jeder hat jeden unterstützt. Das erst Spiel war ein Gras-Ski-Lauf der durch einen Hindernisparcours führte. Bereits hier wurde das erste Team nass, als es das Tor mit dem Eimer berührte und sich dieser über ihnen entleerte.

Beim blinden Rasentraktorrennen mussten sich die Zuschauer einige Male in Sicherheit bringen, weil der Steuermann die Signale nicht oder zu spät verstand. Am Ende sind aber alle heil im Ziel angekommen. Das dritte Spiel forderte alle 40 Spielteilnehmer, die auf ein Gerüst aus zwei Rhönrädern klettern mussten. Ziel war dabei, dass keiner mehr den Boden berühren durfte. Hier half jeder jedem und so konnten alle, innerhalb weniger Sekunden, einen Platz finden. Dabei fanden die leichten und kleinen Teilnehmer einen Platz auf den Schultern der größeren Mitstreiter.

Auf der Wasserrutsche wurde dann jeder nass und alle hatten viel Spaß dabei. Es galt, auf einer mit Wasser und Schmierseife belegten Rutschstrecke aus Kunststoffplanen einen langen Bauchrutscher hinzulegen. Einige waren sogar so eifrig dabei, dass sie über die Plane hinaus schlitterten und auf der Wiese weiter rutschten. Danach kam der Wasserpool zum Einsatz, der mit Löffel und Tennisball auf einem Balancierbalken zu überqueren war, während Spieler der anderen Mannschaft mit an Seilen aufgehängten schwingenden Weichsäcken die Balancierer vom Balken stoßen sollten.

Erneut große Anforderungen an Teamgeist und Geschicklichkeit wurden beim Feuerwehrspritzenspiel gestellt. Hierbei wurde mit einem Ball, der nur mit dem Wasserstrahl aus der Feuerwehrspritze bewegt werden dufte, auf zwei Tore gespielt. Im vorletzten Spiel mussten die beiden Ortsvorsteher von Wollbach und Rödles als Zielscheibe herhalten. Wurfobjekt waren dabei wassergetränkte Schwämme. Den Abschluss machte das Poolspiel. Alle Spieler mussten dabei gleichzeitig möglichst viele Münzen aus dem Pool zu sammeln. Die Gaudi dabei war deutlich zu spüren.

Wer gewonnen hatte, war nebensächlich und wurde auch nicht ausgewertet. Alle Teilnehmer erhielten großen Applaus und die japanischen Gäste ein T-Shirt von den Gaudispielen zur Erinnerung. Im Anschluss gab es noch selbst gebackene Pizza aus dem Steinofen des Dorfbackhauses und ein gemütliches Lagerfeuer an dem Stockbrot hergestellt wurde.

Das Fazit des Tages war: Gewonnen hat der, der am meisten Spaß hatte! Und den hatten mit Garantie alle Teilnehmer und Zuschauer!

Fest im Programm der DSJ steht eine Diskussion zum Jahresthema des Austausches. In diesem Jahr diskutierten die Jugendlichen über Fair Play und Respekt im Sport und im Alltagsleben in ihren Ländern und Kulturen. Zum Abschluss in Lohr am Main gab es eine gelungene Sayonaraparty. Am Sonntag fuhren die japanischen Gäste nach Berlin zum Abschluss-Programm und anschließendem Heimflug.

Eine rundum gelungene Maßnahme, war das Fazit von allen Teilnehmern auf beiden Seiten mit viel Spaß und ein Einblick in eine andere Kultur.

 

von Anna Hemmert und Carmen Burk


Das Land der aufgehende Sonne

Ein Bericht der Teilnehmer des 40. deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustausch 2014

Was für eine tolle Zeit in Kuyushu, die wir anlässlich des 40. Simultanaustausches in Japan erleben durften. Sie begann in Kagoshima, einer Küstenstadt, führte in die Berge nach Gokase und endete in Kunasaki/Oita, wieder an der Küste. Sie führte sozusagen vom Strand über Berge und Täler zurück zum Stand. Dabei erlebten wir nicht nur eine einmalige Naturlandschaft sondern wurden auch überall mit einer Herzlichkeit empfangen, die wir so nicht erwartet hätten.

 

Nach einem ca. einstündigen Inlandsflug von Tokio aus, landeten wir in der Stadt Kagoshima, unserer ersten Station. Schon am Flughafen wurden wir mit einem großen Willkommens-Schild in Deutsch und Japanisch empfangen. Unser ständiger Begleiter Akito Fukudome wurde uns bereits beim letzten gemeinsamen Abendessen des Zentralprogramms vorgestellt. Er bereitete uns eine spannende und aufregende Zeit in Kagoshima. Nach einem kurzen Höflichkeitsbesuch beim Erziehungsausschuss lernten wir den Vorsitzenden der Sportjugend Dr. Nagano und die jungen Leaders des Junior Sportclubs kennen. Dabei handelte es sich um sechs Mädchen und Jungs im Alter zwischen 16 und 20 Jahren, die während des Programms begleiteten. Sehr beeindruckend war die Fahrt mit der Fähre zum Vulkan Sakurajiama. Leider war an diesem Tag die Spitze des Vulkans im Nebel verschwunden, jedoch konnten wir im Informationszentrum vor Ort auf Bildern auch seine Spitze sehen. Anschließend nahmen wir ein Fußbad in den berühmten Hot Springs am Fuße des Vulkans. Danach ging es mit unseren Begleitern in das City-Aquarium. Hinter den großen Glasscheiben konnten wir die Unterwasserwelt mit den dort lebenden Säugetieren und Fischen kennenlernen. Darunter auch ein großer Walhai und Rochen. Nach einem Sparziergang durch die Stadt zeigten uns die Leaders die Sehenswürdigkeiten und führten uns in eine Foto-Beauty-Box, wo die Fotos nachträglich lustig bearbeitet werden können. Natürlich fiel unsere Gruppe aufgrund der Größe einiger Teilnehmer auf. Die Bevölkerung reagierte aber sehr aufgeschlossen und freundlich auf uns. Mehrmals wurden wir zusammen mit Kindern und Erwachsenen zum Spaß fotografiert. Zum Mittagessen ging es in ein Restaurant mit großem Buffet. Die kalten Teile verschiedener Fische und Gemüsesorten konnten wir in einem Gartopf aus Bambus am Tisch selbst zubereiten. Die Auswahl war riesig und wir konnten gar nicht alles probieren. Sehr lebhaft war die Diskussion mit den Leaders des Junior Sportclubs, bei denen wir uns über die gemeinsamen ehrenamtlichen Tätigkeiten austauschten (Jahresthema).

Zum Wochenende wurden wir in verschiedene Gastfamilien aufgeteilt und verbrachten dort auch den Sonntag.

Montag war dann unser erster Sporttag. Zunächst spielten wir mit großem Spaß Hallenjockey. Den Nachmittag verbrachten wir mit Schwimmen am Strand. Die Vorstellung des japanischen Bogenschießens beeindruckte uns durch die Konzentration der Beteiligten und die exakte Ausführung der einzelnen Bewegungsabläufe, die von jedem Teilnehmer gleich gut ausgeführt wurden. Anschließend konnten wir nach kurzer Einweisung mit dem Bogen schießen, waren dabei aber nicht sehr erfolgreich.

 

Auch die Karatevorführung der Karate-Kids war beeindruckend. Der Geschäftsführer der Sportjugend Herr Takeda machte eine Karate-Vorführung, bei der er auch den Umgang mit verschiedenen Waffen demonstrierte. Bei der gut besuchten Abschiedsparty führten uns die japanischen Leaders einen Tanz vor und wir führten unseren Tanz zum Fliegerlied vor. Es war ein sehr gemütlicher Abend und unsere Gruppe sang zum Schluss noch, zusammen mit den Leaders, das Kuckuckslied aus der Sprachfibel. Bei der Verabschiedung am nächsten Tag flossen die Tränen auf beiden Seiten, da sich die Leaders und die Teilnehmer unserer Gruppe richtig gut verstanden hatten. Die Abschiedsrede der Leader-Ältesten Naoko war sehr bewegend.

Unsere nächste Station Gokase lag mitten im japanischen Gebirge. Dort besteht im Winter sogar die Gelegenheit zum Skifahren. Auch hier machten wir auch wieder die guten Erfahrungen wie zuvor in Kaghosima. Hier lernten wir Kendo und Floorcurling kennen. Danach hatten alle Muskelkater, insbesondere vom harten Kendo-Training. Hervorzuheben ist auch der Austausch mit Schülern der Gokase Mittelschule.

Nach der Diskussion zum Jahresthema hatten wir Gelegenheit in Gruppen zu je vier Personen die Schüler und Schülerinnen kennenzulernen. Die rege Unterhaltung wurde auf Englisch geführt. In Gokase wurden wir übrigens von Koji Nakurama durch das Programm geführt, der im nächsten Jahr als Gruppenleiter beim Austausch vorgesehen ist. Donnerstag und Freitag waren wir bei Gastfamilien untergebracht, davor und danach im gleichen Hotel, wo wir ausgiebig das heiße Bad (Oncen) nutzten. Die nächste Station Kunisaki führte uns wieder zurück zur Küste. Der Strand lag direkt hinter dem Hotel Villa Kunisake, wo wir am ersten und letzten Tag untergebracht waren. Dazwischen waren wir in Gastfamilien aufgeteilt. Hier sind neben dem gemeinsamen Sport und der Diskussion über das Jahresthema in der Oberschule Kunisaki, die vielen gemeinsamen Aktionen mit Schülern und deren ehrenamtlichen Betreuern hervorzuheben.


Die Zeit verging wie im Flug. Die Eindrücke waren überwältigend.


39. deutsch - japanischer Sportjugend-Simultanaustausch 2012

Im Rahmen des 39. Simultanaustausches war eine Delegation aus Fernost jeweils eine Woche bei den Sportjugenden Aschaffenburg und Miltenberg zu Gast.

 

weiterlesen: Artikel im bayernsport


Dr. Franz-Gerstner-Stipendium

Entdecke dein Frankreich!

Das Stipendium ermöglicht jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren aus Unterfranken alleine oder in einer Kleingruppe mit einem selbst gewählten Projektthema während eines mindestens 2-wöchigen Aufenthalts unser Nachbarland Frankreich zu entdecken oder besser kennen zu lernen. Die Reiseziele des Stipendiums sind nicht auf die Partnerregion Calvados begrenzt und auch Französischkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich.Die jungen Stipendiatinnen und Stipendiaten können eventuell bestehende Sprachkenntnisse erweitern und haben die Möglichkeit, in die Kultur unseres französischen Nachbarn einzutauchen. Außerdem werden Eigeninitiative und Selbstständigkeit gefördert. 

 

Link:
Entdecke dein Frankreich! - Dr. Franz-Gerstner-Stipendium

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